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Der Schlei, ein oftmals unterschätzter Gegner

Frank schreibt zum Thema „Schlei Angeln“: Ein Artverwandter des Karpfens und somit ein sehr beliebter Zielfisch vieler Angler. Was viele nicht wissen ist, dass der Schlei ein äußerst vorsichtiger und teilweise auch unberechenbarer Fisch ist. Zu Fangen ist diese Delikatesse oftmals in den Abendstunden und in der Morgendämmerung. Dicht am Schilfufer versuchen erfahrene Angler ihre Erfolge zu erzielen. Beliebte Köder sind unter anderem der ¼ Tauwurm, Maden und Maiskörner.

Mein persönlicher Favorit ist der ¼ Tauwurm,

den ich etwas über die Hakenspitze drüber hängen lasse. Endlose Versuche mit den unterschiedlichsten Ruten haben nur mäßige Erfolge gebracht. Bis ich es mit eine sehr leichten Stipprute versuchte, die nahezu perfekte Ergebnisse brachte. Nach dem ich eine mir geeignete Stelle ausgesucht hatte, schätze ich die ungefähre Weite zum Schilf oder zum Seerosenbereich und nahm genau die entsprechende Länge als Monofile Sehne an die Stipprute. Eine sehr leichte Posenmontage und fertig war die perfekte Schleirute.

Es brauchte Jahre bis ich begriffen hatte, dass man am besten die Rute in der Hand behält, um erfolgreich auf Schleienfang zu gehen. Der Trick ist, bei jedem kleinsten Biss sofort anzuhauen. Denn diese Methode war so erfolgreich, dass ich sie nur jedem empfehlen kann. Aber auch in den Nachtstunden mit einem kleinen Knicklicht sind Erfolge garantiert. Überraschend war dann für mich, dass größere Schleien in der Nacht auch auf  5-10cm große Köderfische gingen.

Schleibiss – Da musst  Du schnell sein.

Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass oftmals nur die Reaktionszeit für kapitale Schleien entscheidend ist. Im übrigen sollte der Köder knapp über dem Grund angeboten werden. Sollte es nach einer bestimmten Zeit noch nicht geklappt haben, empfehle ich einen Ködermix mit Wurm und Made. Im übrigen haben sich für mich die schattigen und wellenfreien Abschnitte am Gewässer sehr bewährt. Eine Anfütterung halte ich für falsch, da man sonst mehr Bleie, Güstern und Rotfedern anlockt, als den eigentlichen Zielfisch. 

Kochrezept für den Schlei: 

Schlei gut säubern und dann innen sowie außen mit reichlich Salz und etwas Pfeffer einreiben. Bei bedarf kann der Schlei mit etwas Kräutern und Butter gefüllt werden. Das Bodenblech mit ausreichend Zwiebeln, geschnittenen Mohrüben bedecken, so das man den Boden nicht mehr sehen kann. Dann 250 Gr. Butter klein schneiden und über die Zwiebeln verteilen. Obendrauf den Schlei legen und mit Alufolie zudecken. Bei 180 Grad etwa 30 Minuten garen, dann weitere 20 Minuten auf 150 Grad. Frisches Baguette als Beilage wäre ideal zum Tunken, Stippen und genießen. Wer es etwas fettärmer mag, kann  gerne noch ein Paar gekochte Kartoffeln Servieren.

1 Comment

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  1. Die Schleie die Du fängst – wo genau ist das. Mit Pose oder auf Grund !

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