Angeln und Spass

Karpfenangeln Karpfenköder & Fangberichte Brandenburg Schwante

Karpfenangeln Brandenburg im September – Ein Nachtrag

Bericht von Detlef: Ende September, wir schreiben das Jahr 2011, um 11 Uhr bin ich an meinem Haussee. Als erstes mache ich mein Camp klar und vollziehe meine üblichen Rituale. Gegen 15 Uhr kommt ein Angelkammerrad der gegen 19 Uhr sich ohne einen Biss zu haben verabschiedet. Ich angle mit einer „Selbsthakenden Montage“ und 20er Boilies, Vanille und Muschel.

Die Nacht war windstill und „Saukalt“ sodass ich am morgen Probleme hatte Alfred zu finden. Dem war so was von kalt, das er sich in die unendlichen weiten meines Körpers verzogen hatte. Auch in den Morgenstunden tat sich nichts.

Karpfenangeln in Brandenburg – Natur Pur

Die Pieper waren stumm, obwohl ich alles probierte, Pop Ups, Rot, Grün, mit und ohne Schneemann. Nichts zu machen, wobei auch noch die unerträgliche Windstille hinzukam. Am frühen Nachmittag überfielen mich aus dem nichts, fliegende Spinnen mit ihren Meterlangen Spinnfäden. Sehr unangenehm kann ich nur sagen, es kitzelt und krabbelt überall. Um 17 Uhr wird die Welt schwarz, Millionen von Eintagsfliegen schwirren um mich herum. Es sind immer noch gute 25 grad in der Sonne, in meinem Insektenschutzzelt ist es heiß wie in einer Sauner. Der Schweiß laüft mir aus den Poren wie ein Wasserfall.

Ich muss raus aus dem Zelt. In kurzer Zeit haben sich tausende kleiner Eintagsfliegen auf meinen Klamotten zur Ruhe begeben. Jeder Angler und Naturfreund kann sich ausmahlen wie unangenehm das ist. Die „Scheißviescher“ machen mich fast irre. Erst gegen 18 Uhr 30 als die Sonne rot wird verschwinden sie. Dafür werde ich von einem „Wildgewordenen Schwarm Mücken“ überfallen! Kurz bevor ich blutleer bin verschwinden aber auch diese. Neue Köder werden zu Wasser gebracht ( Muschel, Vanille, Banane ).

Angriff der Waschbären – schwankender Luftdruck und kein Karpfen

Gegen drei Uhr in der Nacht, werde ich von einem Geräusch geweckt und ich lausche mit Ohren auf „ Hab Acht Stellung“. Irgendwas ist da draußen, aber was? Kopflampe auf und raus aus dem Zelt. Im Lichtschein der Kopflampe sehe ich vier leuchtende Augen. Waschbär, wow auch was Cooles. Ich entschließe mich ihnen zu erklären, dass ich Besitzer eines tollen Grills bin, worauf sie sich verziehen. Das ist Natur pur, das ist Angeln und Spaß, auch ohne einen einzigen Biss. Die Wettervorhersage für den Tag sieht bescheiden aus. Der Luftdruck soll Schwanken, wie Omas Blutdruck, dazu die Windstille. Gegen acht Uhr hat mir meine Frau frische Brötchen und Kaffee gebracht, wie sie es oft tut, dafür ein herzliches Dankeschön an diese Stelle. Nachdem ich mir den ersten Pot des braunen Gesöffs rein gezogen habe, sieht die Welt gleich wieder besser aus, und ich beschließe eine weitere Nacht am See zu bleiben.

Günther im Glück – Die Karpfen beißen nur bei ihm

Gegen 14 Uhr kommt Günther und wir Fachsimpeln etwas. Und ich mag es kaum glauben, dass er 2 Stunden später den ersten Karpfen auf Tigernuss gefangen hat. Um 18 Uhr hat er schon wieder einen und bittet mich ein Foto zu machen. Kein Problem, sage ich, aber als wir in seinem Angelcamp ankommen, hat der Schuppenkarpfen sich mit freundlichen Grüssen von Günthers – Abhakmatte verabschiedet. Soen Pech aber och, schnauft Günther. In der folgenden Nacht, die wieder „Schweinekalt“ war, gelang es mir zwei kleine Karpfen zu landen. Allerdings verweigerten sie mir ein Foto. Begründung: Wahrung der Persönlichkeitsrechte und das Recht aufs Bild – grins!

Quatsch, ich habe sie direkt wieder zu Wasser gelassen, weil ich keinen Bock hatte in der Nacht Fotos zu schießen. Gegen 10 Uhr geht es dann ab nach Hause. Danke an Günther, der auf dem Bild zu sehen ist.

 

Karpfen Angeln in Brandenburg Mühlensee

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