Schlei in der Nacht

Nachtangel auf Schleie.Jeder Angler der schon einmal eine Schleie am Band hatte, also Schlei Angeln war, kann bestätigen das dies besonders schöne Fische sind. Grund hierfür ist die schöne olivgrüne Färbung und das bronzefarbige Schimmern an den Seiten. Weitere Merkmale sind die kleinen rotgoldenen Augen und die winzigen, Schuppen. Das besondere Merkmal sind die 2 Barteln an der Oberlippe des Fisches. Die Schleie meidet das grelle Tageslicht und ist am besten zu Fangen in den Abendstunden. Zur Nahrungsaufnahme bewegen sie sich an Kraut und Seerosenfeldern von sie Krebse, Muscheln, Schnecken usw. fressen.

Oftmals ist der Schlei, sehr dicht unter Land anzutreffen.

Dabei verraten sie sich, oft beim aufwühlen des Schlamms. Gasblasen steigen an diesen Stellen auf. Am aktivsten sind die Schleien bei Wassertemperaturen zwischen 12 und 24°C. Im Winter ziehen sie sich in tiefere Gewässer zurück, wo dann gleich- bleibende Temperaturen von ca. 4 Grad sind. Wenn nach dem Winter die Wassertemperaturen ansteigen, oftmals schon ab März hat man gute Chancen, Schleien zu fangen.

Generell ist die Zeit bis zur Laichzeit im Juni am günstigsten.

Die besten Fänge hatte ich in den frühen Abendstunden und oftmals in der Nacht. Dazu nutze ich das Posenangeln, da sie mir jeden noch so kleinen Biss anzeigt. Ich bevorzuge für das Angeln auf die Schleie, eine leichte Rute, mit Stationärrolle und einer Hauptschnur von 0,16er bis 0,20. Schleien beißen sowohl auf Köder, wie Mais, Teig, und kleine Boilies. Sowie sehr oft auch, auf Mist oder Tauwurm. Sogar einen toten Köderfisch lassen sie nicht links liegen. Man sollte darauf achten das der Köder nicht im Schlamm versinkt, sondern aufliegt. Dazu musst Du die Wassertiefe ausloten und deine Pose / Vorfach entsprechend einstellen.

Häufig ist es mir auch gelungen, eine Schleie mit einen Pop Up Boilie zu fangen.

Nimm dafür die kleinsten die Du bekommen kannst und befestige ihn an einem Vorfach von max. 30 cm, wobei Du an diesem Vorfach ein Bleischrott, ca. 10 cm über den Haken befestigt. Somit treibt der Köder nur ganz leicht über dem Grund, oder liegt gerade so auf.

3 Comments

  1. Habe früher auch gerne auf die Grünen Heimlichtuher geangelt, kann eine Nerven raubende angelegenheit werden! Später habe ich sie oft als beifang auf Boilies, Hartmais, und besonders Popis gefang. Ein immernoch sehr willkommener Beifang. Tight lines!

  2. Endlich wieder gute Schleie bei euch ! Hab gesehen der Fischer setzt einiges an Schleien nach. Auch würde ich gerne wissen wie es mit den grossen Aalen aussieht , die es früher 2008 dor gab. Teilweise hate ich welche bis zu einem Meter. Sind sie wieder da ?

    1. Petri, Ja es gibt wieder einige tolle Teile im Mühlensee. Den größten den wir landen konnten war 1,6 Kilo schwer und fast ein Meter lang, Es sind aber , wie ich glaube nicht mehr so viele von der Gösse ans Band zu bekommen , wie früher. Aber sie sind da. Gruss Detlef
      PS. Es treiben sich ja auch noch einige Waller im See rum, daher Denke ich , hat einges den schweren Winter vor drei Jahren überlebt.

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